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Skoda Kodiaq 3 im Test

Ist Skoda nun endgültig auf den SUV-Zug aufgesprungen? Passt für die Tschechen im Volkswagen-Konzern ein großes SUV-Modell? Die Antwort: es passt, und wie. 4 Meter 70 cm Länge, und eine Breite von 1 m 88 und flott gestylt, so soll es sein, wenn man viel Platz im Auto braucht.

Markante Konturen rundum, das hebt sich von der Schar von vielen SUV-Modellen ab. Das bedeutet Platz bis zu 7 Personen, wenn 2 Zusatzsitze bestellt werden. Im Innenraum spiegelt sich tschechischer Charme wider, das bemerkt man nicht nur am praktischen Regenschirm in der Armlehne und der Taschenlampe im Heck unserer Kombivariante. Die Ladefläche beträgt bei umgelegter Rückbank über 2 Kubikmeter. Das ist rekordverdächtig. Der Innenraum ist geprägt vom zentralen 8 Zoll großen Mitteldisplay ohne dem es heutzutage nicht mehr geht. Es bietet mannigfaltige Einstellmöglichkeiten und nützliche Infos. Insgesamt gibt die Bedienung also keine Rätsel auf. So will man das auch.

In die Style Ausstattung haben die Skoda-Innendesigner so viel hinein gepackt, dass so gut wie nichts fehlt. Die Audioanlage kommt von Canton, weiters eine lautlos agierende Klimaautomatik, und noch bequeme Ledersitze, allerdings gegen Aufpreis. Beim Cruisen erfreut man sich am adaptiven Tempomat, und bei der Lenkung kommt ebenfalls Freude auf: Direkt übersetzt und zielgenau. Damit macht Kurvenfahren echten Spaß. Oder auch Einparken.

Aber wie verhält sich der Newcomer wenn es hart auf hart geht? Offroad zum Beispiel, dafür wird ja ein SUV doch gebaut, oder? Also zuerst in den Offroad-Modus schalten und los geht's. Gleich vorweg: Ein Offroad Parcours ist bestens dafür geeignet um Farbe zu bekennen. Verhältnisse wie wir sie am ÖAMTC Trainingscamp in Marchtrenk vorfanden. Die Antwort ist klar. Einen scharf gefahrenen Slalom, sowie eine steile Offroad- Auffahrt, oder eine Hangschrägfahrt absolvierte der Kodiaq in überraschend lockerer Art. Der permanente Allradantrieb unseres Testwagens lässt grüßen.

Ach ja, flott fahren kann der neue Kodiaq auch, wenn man ihm die Sporen gibt. Der leise 190 PS-TDI mit 7-Gang-DSG reicht locker aus um ihn flott zu bewegen. Dabei schluckt er im Testverbrauch 7,5 Liter auf 100 km, das kann man durchaus akzeptieren. Also haben die Skoda-Leute einen guten Job gemacht, und man kann gespannt sein, wie der Newcomer die Plätze im SUV-Ranking neu verteilen wird. Schließlich ist man bereits ab 25.690,- neuer Kodiaq Besitzer.

(SN)

Aufgerufen am 18.06.2018 um 11:43 auf https://www.sn.at/panorama/auto/skoda-kodiaq-3-im-test-10200475

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