Geist & Welt

Als die Synagogen brannten

Heute, am 9. November, vor 81 Jahren, wurden allein in Wien 42 Synagogen zerstört.

Der zerstörte „Große Tempel“ in der Tempelgasse in der Tempelgasse in der Leopoldstadt nach der „Progromnacht“ (9./10. November 1938) in Wien. SN/www.picturedesk.com
Der zerstörte „Große Tempel“ in der Tempelgasse in der Tempelgasse in der Leopoldstadt nach der „Progromnacht“ (9./10. November 1938) in Wien.

Schon Mitte Oktober 1938 erfolgte in Wien eine Reihe von Synagogen-Schändungen. Der Leopoldstädter Tempel wurde angezündet, etliche andere Synagogen wurden demoliert. In sieben Synagogen wurden die Fensterscheiben eingeschlagen, Thora-Rollen geschändet und Kultgegenstände verwüstet. In der Malzgasse im 2. Bezirk wurde die Talmud-Thora-Schule angezündet und die jüdische Volks- und Hauptschule verwüstet. Weitere Schändungen von Synagogen und Bethäusern waren in Wien bereits Wochen vor der "Reichskristallnacht" gang und gäbe. Erpressung, Raub und Gewalt gegen jüdische Geschäftsleute und Wohnungsinhaber gehörten zum Alltag. Seit ...

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