Geist & Welt

Ein gestörtes Verhältnis zu Waffen

Nach dem jüngsten Amoklauf eines Schülers in den USA ist der Widerstand junger Menschen gegen die Waffenlobby gestiegen. Woher kommt der Waffenwahn im "land of the free" und was müsste dagegen geschehen?

Schülerinnen und Schüler gehen in den USA gegen die Waffenlobby auf die Straße. SN/AP
Schülerinnen und Schüler gehen in den USA gegen die Waffenlobby auf die Straße.

Seit dem Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School in Newtown, Connecticut, der 20 Erstklässler und sechs Lehrer das Leben gekostet hat, gab es in den USA 273 Schießereien an Schulen. 138 Menschen fielen ihnen zum Opfer, Hunderte wurden verletzt. Allein zwischen Anfang Jänner und Mitte Februar 2018 wurden 15 schwerwiegende Vorfälle an US-Schulen gezählt. Zuletzt hat ein 19-jähriger Amokläufer am 14. Februar 2018 an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, Florida, 17 Menschen getötet. Seine Waffe war ein halbautomatisches Sturmgewehr, das für Kampfeinsätze ausgelegt ist.

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