Geist & Welt

Notbremse gegen tödliche Gelübde

Am Tag vor Yom Kippur werden gläubige Juden von unbedachten Gelübden losgesprochen. Wie es dazu gekommen ist und warum sogar dieser versöhnliche Ritus antisemitisch missdeutet wurde.

Gemälde von Giovanni Antonio Pellegrini: Jiftachs Rückkehr. Nach 1700. SN/scottish nat. gallery
Gemälde von Giovanni Antonio Pellegrini: Jiftachs Rückkehr. Nach 1700.

Buch Richter, Kapitel 11, Verse 30 und 31, berichtet von der großen Not und dem verhängnisvollen Gelübde eines Vaters und Feldherrn. Als die Ammoniter einen Krieg gegen Israel anzetteln, beschwören die Ältesten Jiftach (auch Jephta), ihr Anführer zu sein. Jephta sucht eine Lösung auf dem Verhandlungswege, doch die Ammoniter lassen nicht mit sich reden. Er muss in den Krieg ziehen und legt dem Herrn ein Gelübde ab: "Wenn du die Ammoniter wirklich in meine Gewalt gibst und ich wohlbehalten von ...

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Aufgerufen am 28.11.2020 um 09:34 auf https://www.sn.at/panorama/geist-welt/notbremse-gegen-toedliche-geluebde-93136438