Gesundheit

Freizeitplanung will gelernt sein

Wer vom Berufsleben sehr gefordert wird, neigt dazu, die Freizeit ebenso durchzutakten. Dabei ist es wichtig, dem Körper Zeiten der Regeneration einzuräumen.

Es müssen nicht immer gleich Extremsportarten sein SN/APA/EXPA/ JFK
Es müssen nicht immer gleich Extremsportarten sein

Wer unter der Woche hart arbeitet, sollte sich am Wochenende nicht zu viel vornehmen. Viel beschäftigte Menschen machen häufig den Fehler, ihren Arbeitsrhythmus auf die Freizeit zu übertragen, sagt der Psychologe Markus Brand. Zum Beispiel melden sich manche gleich für einen Marathon an, statt es erst einmal bei einem Waldlauf zu belassen. Vielen gibt der erfolgreich gemeisterte Marathon zwar Bestätigung. Der Körper braucht aber Regenerationszeiten, sagt Brand.

Wichtig ist, in der Freizeit etwas zu tun, was nichts mit dem Beruf zu tun hat, rät Brand. Nur so gewinnt man Abstand von der Arbeit. Gut ist zum Beispiel, Zeit mit der Familie zu verbringen, Sport oder Gartenarbeit zu machen - oder mit dem Hund Gassi zu gehen.

Wem auf die Schnelle nichts Passendes einfällt, dem hilft ein Blick in die eigene Vergangenheit, so Brand. "Was habe ich als Kind gern gemacht?" So kann man zum Beispiel alte Hobbys wieder aufleben lassen. "Wer wegen eines kaputten Knies nicht mehr Fußball spielen darf, kann zum Beispiel eine Jugendmannschaft trainieren", erklärt der Psychologe.

(Apa/Dpa)

Aufgerufen am 18.02.2018 um 09:05 auf https://www.sn.at/panorama/gesundheit/freizeitplanung-will-gelernt-sein-24024874

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