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1,4 Millionen Haushalte in Chile ohne Wasser

Mehr als 1,4 Millionen Haushalte waren am Sonntag in Chiles Hauptstadt Santiago nach heftigen Unwettern und Überschwemmungen ohne Wasserversorgung. Santiagos Gouverneur Claudio Orrego sagte, noch sei nicht klar, wann es wieder Trinkwasser geben werde. Der durch Erdrutsche verschmutzte Fluss Maipo konnte nicht mehr für die Trinkwasserversorgung genutzt werden.

Auf Anordnung der Behörden blieben Geschäfte und Restaurants ohne Trinkwasser geschlossen. Auch Schulen sollten am Montag nicht öffnen. Die Einwohnerzahl von Santiago beträgt insgesamt 6,5 Millionen Einwohner.

Besonders betroffen von dem Unwetter waren die Regionen Valparaiso, Santiago und O'Higgins. Dort kamen bereits vier Menschen ums Leben, nachdem Flüsse über die Ufer getreten waren und Schlamm- und Gerölllawinen niedergingen. Sieben Menschen wurden vermisst, mehr als 1.000 waren von der Außenwelt abgeschnitten.

Der Katastrophendienst Onemi meldete über das gesamte Wochenende heftige Niederschläge in mehreren Andenregionen des südamerikanischen Landes.

Quelle: Apa/Dpa/Ag.

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