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15 Polizisten bei illegalem Straßenfest in London verletzt

In London sind bei Auseinandersetzungen wegen einer unerlaubten Musikveranstaltung laut Behördenangaben mindestens 15 Polizisten verletzt worden. In der Nacht auf Donnerstag sei die Polizei zu dem Straßenevent in Brixton im Süden der britischen Hauptstadt gerufen worden. Die dort versammelte Menge sei der Aufforderung, sich zu zerstreuen, nicht nachgekommen.

Vielmehr hätten zahlreiche Personen feindselig reagiert. Einige Polizeiautos seien beschädigt worden. Nicht verifizierte Aufnahmen, die in den sozialen Medien verbreitet wurden, zeigen, wie eine Gruppe ein Einsatzfahrzeug angreift.

Viele Anrainer hätten sich in der Nacht gemeldet und sich über eine große Menschenansammlung, Lärm, asoziales Verhalten und Gewalt beschwert, sagte Polizeikommandant Colin Wingrove. Die Polizei habe darauf reagiert. "Solche Versammlungen sind rechtswidrig und stellen ein Risiko für die öffentliche Gesundheit und einen Verstoß gegen Coronavirus-Beschränkungen dar. Die Gewalt gegen Beamte ist völlig inakzeptabel, und wir werden sie in keiner Weise tolerieren."

Der Vorfall in London erinnert an die Randale in der Stuttgarter Innenstadt. Dort war es nach einer Drogenkontrolle in der Nacht auf Sonntag zu schweren Ausschreitungen gekommen, nachdem sich laut Polizei viele Feiernde aus der "Party- und Eventszene" gegen die Beamten solidarisiert hätten. Polizisten und Streifenwagen wurden angegriffen, Geschäfte teilweise geplündert.

Quelle: Apa/Ag.

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