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16 Menschen zu Weihnachten in Mexiko getötet

Mindestens 16 Menschen sind während der Weihnachtsfeiertage in Mexiko getötet worden. Im südlichen Bundesstaat Guerrero erschossen am Sonntag mutmaßliche Gang-Mitglieder sieben Menschen, wie die Polizei mitteilte. Die Täter stürmten demnach eine Familienfeier in dem Ort Puente del Rey. Unter den Opfern waren auch drei Polizisten.

Im Bundesstaat Chihuahua wurden neun Menschen getötet, fünf von ihnen in der Stadt Ciudad Juarez an der Grenze zu den USA. Unter ihnen waren drei Frauen, die vor ihrem Tod gefoltert wurden. In einer Truhe, die auf der Straße zurückgelassen wurde, entdeckte die Polizei die verstümmelte Leiche eines Mannes.

In dem westlichen Staat Michoacan wurden laut Staatsanwaltschaft zudem sechs abgetrennte Köpfe gefunden. Sie befanden sich nahe der Grenze zum Bundesstaat Jalisco, der Heimat des Drogenkartells Jalisco Nueva Generacion. Die Bande liefert sich regelmäßig blutige Kämpfe mit Rivalen aus dem benachbarten Michoacan. Die Kartelle verscharren ihre Opfer immer wieder in versteckten Massengräbern.

Auch im Bundesstaat Guerrero leidet die Bevölkerung seit Jahren unter Brutalität und Gewalt, die häufig von verfeindeten Drogenkartellen ausgeht. 2014 waren dort 43 Studenten verschleppt und mutmaßlich ermordet worden. Polizisten sollen sie entführt an eine Drogenbande ausgeliefert haben.

Mexiko gehört zu den Staaten mit der höchsten Mordrate weltweit. Seit 2006 fielen in dem mittelamerikanischen Land nach Regierungsangaben mehr als 170.000 Menschen einem Gewaltverbrachen zum Opfer, mindestens 28.000 weitere wurden vermisst gemeldet.

Quelle: Apa/Ag.

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