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17 Menschen bei Einsturz einer Goldmine in Guinea getötet

Beim Einsturz einer Goldmine im westafrikanischen Guinea sind nach übereinstimmenden Angaben mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Ein Polizeioffizier sagte am Montag, die Mine im Gebiet der Stadt Siguiri sei am Sonntagabend abgesackt. Die Totenzahl sei nur vorläufig, denn im Dorf Norassoba bei Siguiri würden noch viele Menschen vermisst.

Allein im Gebiet von Siguiri gibt es amtlichen Angaben zufolge mehr als 20.000 Goldschürfer, die ohne Lizenz in den Minen arbeiten. Sie kommen außer aus Guinea aus Mali, dem Senegal, Burkina Faso, Liberia und Cote d'Ivoire.

Guinea ist reich an Bodenschätzen und verfügt über ein großes landwirtschaftliches Anbaupotenzial. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt aber in Armut.

Quelle: Apa/Ag.

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