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20 Mio.Dollar an Falschgeld in Schließfach in Kenia gefunden

In Kenias Hauptstadt Nairobi hat die Polizei in einem Schließfach einer Bank 20 Millionen US-Dollar an Falschgeld gefunden. Die 100-Dollar-Scheine lagen in einer Filiale der Barclays Bank in Nairobi, wie die Polizei mitteilte. Diese twitterte ein Foto einer bis obenhin mit Geldbündeln gefüllten Truhe.

Der Eigentümer des Schließfachs, zwei Bankmitarbeiter sowie drei andere Verdächtige, wurden demnach im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen. Vier von ihnen erschienen am Donnerstag vor Gericht.

Wofür das Geld gedacht war, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Sie sagte lediglich, dass ein Augenzeuge befragt worden sei.

In Kenia stellt die Polizei immer wieder große Summen an gefälschten Geldscheinen sicher. Die Verbreitung von Falschgeld hat Experten zufolge womöglich mit der Beliebtheit von mobilem Geld zu tun. Mit diesem Dienst, genannt M-Pesa, können Kenianer ganz einfach an einem Kiosk Bargeld abgeben und auf ihr Konto laden. Das Geld können sie dann an einem anderen Kiosk wieder abheben, per Handy an jemanden verschicken oder Bezahlungen tätigen. Nach Angaben eines Berichts der Zentralbank von Kenia können Kriminelle somit Falschgeld leicht in "echtes" Geld umwandeln.

Quelle: Apa/Dpa

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