International

34 Tote bei Güterzug-Unglück im Kongo

Bei einem Eisenbahnunglück im Kongo sind 34 Menschen ums Leben gekommen, die als blinde Passagiere bei einem Güterzug mitgereist waren. Bei der Entgleisung seien mehrere Waggons von einer Brücke gestürzt, erklärte am Montag der stellvertretende Provinzgouverneur Hubert Mbingho. Etwa 80 weitere Menschen seien bei dem Unglück in der zentralen Provinz Kasai teils schwer verletzt worden.

Auf den langsamen Frachtzügen in dem zentralafrikanischen Staat springen häufig auch Passagiere auf, obwohl dies nicht erlaubt ist. Das Bahnunternehmen SNCC erklärte, es habe sich um einen 52 Jahren alten Zug gehandelt, der keine Passagiere befördern hätte dürfen. Diese seien als ein Resultat "organisierter Kriminalität" an Bord gewesen.

Zugsunglücke sind in dem zentralafrikanischen Land häufig. Das Unglück vom Sonntag war bereits das dritte binnen eines Monats. Das Schienennetz in dem Land ist heruntergekommen, die Loks stammen aus den 1960er-Jahren.

Quelle: Apa/Ag.

Aufgerufen am 15.10.2019 um 11:50 auf https://www.sn.at/panorama/international/34-tote-bei-gueterzug-unglueck-im-kongo-67424431

Kommentare

Schlagzeilen