International

"Auto brauchten wir keins": So lebte man am Eisernen Vorhang

Vor 30 Jahren kollabierte die DDR. Die einst innerdeutsche Grenze bietet heute sanften Tourismus und Gedenkstätten. Die SN sprachen in Thüringen mit Menschen, die am Todesstreifen lebten.

Wenn Ex-Bürgermeister Gerhard Berghold über das Dorf spricht, dem er einst vorstand, drückt es dem heute 80-Jährigen noch oft die Tränen in die Augen. Denn Billmuthausen gibt es nicht mehr. Die Ansiedlung im äußersten Süden des heutigen deutschen Bundeslandes Thüringen, im Landkreis Hildburghausen an der Grenze zu Bayern, dokumentiert seit 1340, wurde von den DDR-Behörden im Jahr 1978 zerstört. Zuvor waren die Bewohner zwangsweise abgesiedelt worden. Das war die letzte Eskalationsstufe in einem Staat, in dem der real existierende Sozialismus ...

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