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Bewaffneter Lehrer in den USA feuert versehentlich Schuss ab

Ein bewaffneter Lehrer in den USA hat versehentlich einen Schuss abgefeuert und mindestens einen Schüler leicht verletzt. Wie die örtliche Polizei am Mittwoch mitteilte, ereignete sich der Vorfall während eines Kurses zum sicheren Umgang mit Schusswaffen an einer Oberschule im kalifornischen Seaside nahe Monterey. Die Kugel schlug in der Decke ein.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurde ein Schüler durch herabstürzenden Schutt verletzt, örtliche Medien berichteten von drei Leichtverletzten. In der durch das Schulmassaker am Valentinstag in Parkland im Bundesstaat Florida angefachten Debatte um die Schulsicherheit und Waffengesetze plädiert US-Präsident Donald Trump dafür, einen Teil der Lehrerschaft mit Schusswaffen auszurüsten.

Der Lehrer an der Seaside High School hatte den Polizeiangaben zufolge den Lauf seiner halbautomatischen Pistole nach oben gerichtet, als der Schuss losging. Der Lehrer ist auch Reservepolizist. An der Schule sei nach dem Vorfall keine Panik ausgebrochen, versicherte die Polizeisprecherin. Der Unterricht gehe weiter. Der Lehrer sei vorläufig beurlaubt worden.

Landesweit demonstrierten am Mittwoch Schüler in den USA mit Schweigeminuten und auf Versammlungen gegen die laxen Waffenrechte und grassierende Schusswaffengewalt. Die aktuelle Kampagne war durch Überlebende des Parkland-Massakers angestoßen worden. Ein ehemaliger Mitschüler hatte mit einem Schnellfeuergewehr 17 Menschen getötet und 17 weitere verletzt.

Quelle: Apa/Ag.

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