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Bis zu 22 Tote nach Brückeneinsturz in Indien befürchtet

Nach dem Einsturz einer Brücke in Westindien rechnen die Behörden mit dem Tod von bis zu 22 Insassen zweier Busse. Obwohl die Rettungskräfte schon kurz nach dem schweren Unglück am Dienstagabend vor Ort waren, konnten sie bis zum späten Mittwochabend zunächst nur zwei Leichen bergen. 20 weitere Menschen wurden noch vermisst.

Nach tagelangem heftigen Monsunregen war ein großes Stück der noch aus der britischen Kolonialzeit stammenden Brücke abgebrochen und in den Fluss Savitri gestürzt. Zwei Busse stürzten in den reißenden Fluss und wurden von der Strömung sofort mitgerissen.

Mehr als hundert Rettungskräfte suchten nach den Insassen der beiden Busse, doch behinderten der anhaltend starke Regen und die heftige Strömung ihre Arbeiten. Derzeit werde ein etwa acht Kilometer langer Flussabschnitt abgesucht, sagte ein Vertreter des örtlichen Katastrophenschutzes. Hubschrauber des Militärs unterstützen demnach die Suche aus der Luft.

Die Brücke liegt etwa 170 Kilometer vor Mumbai an einer stark befahrenen Schnellstraße. Sie verbindet die indische Wirtschaftsmetropole mit dem bei Urlaubern beliebten Bundesstaat Goa.

Quelle: Apa/Ag.

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