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Boot kenterte auf dem Tanganjika-See, mindestens zehn Tote

Bei einem Bootsunglück auf dem Tanganjika-See sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Bis Montagnachmittag wurden nach Augenzeugenberichten zehn Leichen geborgen, mehrere Passagiere wurden noch vermisst. Das Unglück hatte sich demnach am Sonntag auf Höhe der Südkivu-Region ereignet, die zur Demokratischen Republik Kongo gehört. Nach ersten Erkenntnissen war das zwischen Uvira und Baraka verkehrende Boot nahe dem Ort Bulumba aus noch ungeklärter Ursache gekentert.

Auf den Seen im vielen Ländern Afrikas kommt es immer wieder zu solchen Unfällen, da die Boote oft völlig überladen und in schlechtem Zustand sind. Erst Anfang Juni waren auf dem gleichen See bei einem anderen Bootsunglück 15 Menschen ums Leben gekommen. Viele Menschen der Region sind trotz aller Risiken jedoch auf Bootspassagen angewiesen, da viele Landverbindungen in der Gegend um Afrikas tiefsten See als unpassierbar gelten.

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