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China: Erzieherin soll 23 kleine Kinder vergiftet haben

Eine Kindergärtnerin im Osten Chinas ist unter dem Verdacht festgenommen worden, 23 Kinder vorsätzlich vergiftet zu haben. Es wurde angenommen, dass die Erzieherin Natriumnitrit in das Essen gemischt habe, woraufhin die Buben und Mädchen ins Krankenhaus gebracht wurden. Das teilte die Polizei der Stadt Jiaozuo mit. Über das mögliche Motiv der Frau machte die Exekutive zunächst keine Angaben.

Einige der Kinder hätten sich übergeben und seien in Ohnmacht gefallen, nachdem sie die Mahlzeit gegessen hatten, berichtete der chinesische Staatssender CCTV.

Eines der Kinder befand sich demnach in einem kritischen Zustand. 15 Kinder wurden wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Natriumnitrit wird häufig als Lebensmittelzusatzstoff zum Pökeln von Fleisch verwendet, kann jedoch in hohen Mengen giftig sein.

Quelle: Apa/Dpa

Aufgerufen am 02.12.2020 um 11:31 auf https://www.sn.at/panorama/international/china-erzieherin-soll-23-kleine-kinder-vergiftet-haben-68188468

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