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CO2-Sparpläne vor Klimakonferenz reichen laut UNO noch nicht

Wenige Monate vor der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow hat die Klimachefin der Vereinten Nationen die Staatengemeinschaft ehrgeizigere Pläne zur Einsparung von Treibhausgasen angemahnt. Zwar hätten zum Stichtag 30. Juli deutlich mehr Staaten ihre Pläne vorgelegt, wie sie Emissionen reduzieren wollen, als noch ein halbes Jahr zuvor, so Patricia Espinosa am Donnerstag. Allerdings lägen erst Ankündigungen von 58 Prozent der Länder vor, die oft nicht ambitioniert genug seien.

Sonst drohen Auswirkungen wie beim Hochwasser in Deutschland SN/APA/dpa/Oliver Berg
Sonst drohen Auswirkungen wie beim Hochwasser in Deutschland

Bisher blieben die gemeinsamen Anstrengungen weit hinter den Anforderungen der Wissenschaft zurück, hieß es. Experten sind sich einig, dass sich bis 2030 weltweit viel mehr tun muss, wenn die Erderwärmung, wie 2015 von knapp 200 Staaten in Paris vereinbart, deutlich unter zwei Grad bleiben soll. Schon jetzt hat sich die Erde um rund 1,2 Grad erhitzt, im Vergleich zur vorindustriellen Zeit. Die Weltklimakonferenz in Glasgow im November gilt als wichtiger Meilenstein.

Um das Ziel zu erreichen, müssten bis Ende dieses Jahrzehnts die Emissionen um 45 Prozent im Vergleich zu 2010 gesenkt werden, sagte Espinosa. "Die jüngsten extremen Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen auf der ganzen Welt sind eine eindringliche Warnung, dass viel mehr und viel schneller getan werden muss, um unseren derzeitigen Weg zu ändern", sagte die UN-Klimachefin auch mit Blick auf die Überschwemmungen in Deutschland. Dafür müssten aber ehrgeizigere Ziele ausgegeben und umgesetzt werden.

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