International

Dänemark geht radikal gegen Parallelgesellschaften vor

Bis zum Jahr 2030 will Dänemarks Regierung in 22 Problemvierteln ungewöhnliche und drastische Maßnahmen setzen. Kritiker laufen Sturm.

Dänemarks Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen.  SN/ap
Dänemarks Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen.

Der bürgerliche Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen will 22 sozial schwache Problemgegenden im Land, die als Ghettos mit hohem Anteil an nichtwestlichen Einwanderern und hohen Kriminalitätsraten identifiziert wurden, in gewöhnliche dänische Wohnviertel umwandeln. Das Projekt "Ein Dänemark ohne Parallelgesellschaften: keine Ghettos bis 2030" präsentierte Rasmussen unlängst im Kopenhagener Problemviertel Mjølnerparken - unter Buhrufen von Demonstranten. "Noch haben wir Zeit, dem Trend entgegenzuwirken, aber wir müssen jetzt reagieren", sagte er.

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