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Dänischer Polizist nach Schüssen vor Polizeiwache gestorben

Nach den Schüssen auf einen dänischen Polizisten vor einer Wache bei Kopenhagen ist der Beamte an seinen Verletzungen gestorben. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, verschlechterte sich der Zustand des 43-Jährigen am Dienstagnachmittag, nachdem er zuvor nicht in Lebensgefahr geschwebt hatte.

Dem Hundeführer war am Dienstag in der Früh in den Kopf geschossen worden, als er bei seiner Arbeit in Albertslund, einem Vorort der dänischen Hauptstadt, erschien. Rund eine Dreiviertelstunde nach dem Vorfall wurde ein 26-jähriger Verdächtiger festgenommen, bei dem es sich offenbar um einen psychisch instabilen Mann handelte. Ein Richter ordnete am Mittwoch an, dass der mutmaßliche Angreifer für vier Wochen in Gewahrsam bleiben soll, während die Ermittlungen laufen. Er muss sich außerdem einer psychiatrischen Untersuchung unterziehen.

Der Verdächtige ist vorbestraft und saß bereits eine achtmonatige Haftstrafe ab, weil er in derselben Polizeiwache 2012 schon einmal auf einen Beamten geschossen hatte. Der dänische Regierungschef Lars Lökke Rasmussen zeigte sich am Mittwoch erschüttert über den Tod des Beamten.

Quelle: Apa/Ag.

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