International

Die Sünde ohne Lustgewinn

Und immer blöken die Neidhammel. "Geber" gegen "Nehmer", Inländer gegen Flüchtlinge, Junge gegen Alte: Der Neid setzt unserer Gesellschaft schwer zu. Über die wohl einzige Todsünde, die keine Freude macht.

Neid, eine der sieben Todsünden: Darstellung von Pieter Bruegel, 1558. SN/bruegel
Neid, eine der sieben Todsünden: Darstellung von Pieter Bruegel, 1558.

Monatlich 863 Euro für einen Menschen fürs "Nichtstun"? Eindeutig zu viel Mindestsicherung, findet der Leser, Beruf Steuerberater. "Das ist doch unfair im Vergleich zu jenen arbeitenden Leuten, die nicht viel verdienen", schreibt er also vor Kurzem in einem Leserbrief zu einem Kommentar über die geplante Kürzung der Mindestsicherung, die vor allem Asylberechtigte und kinderreiche Familien treffen soll.

863 Euro pro Person, zu viel für unseren Sozialstaat - eine Meinung, die viele in Österreich teilen. Gerade das Sparen bei ...

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Aufgerufen am 21.01.2021 um 12:41 auf https://www.sn.at/panorama/international/die-suende-ohne-lustgewinn-31214500