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Drei Menschen starben bei Großbrand in Berliner Saunaklub

Nach dem Brand in einem Berliner Saunaklub mit drei Toten geht die Polizei nicht von Brandstiftung aus. "Wir haben Hinweise auf mögliche Fahrlässigkeit als Brandursache", sagte ein Polizeisprecher am Montag. Brandermittler des Landeskriminalamts suchten nach der genauen Ursache für das tödliche Feuer.

Nach Polizeiangaben war das Feuer am Sonntagabend gegen 22.20 Uhr im Untergeschoß des Klubs an der Kurfürstenstraße ausgebrochen. Die Feuerwehr rückte nach eigenen Angaben mit 80 Einsatzkräften an. In dem Club befanden sich demnach zahlreiche Männer, die weitgehend unbekleidet aus den Räumen flüchteten oder geborgen werden mussten.

Die Rettungsarbeiten gestalteten sich nach Angaben der Feuerwehr schwierig, weil der Club "sehr verwinkelt" sei. Für drei Männer kam jede Hilfe zu spät. Ein 48-Jähriger wurde mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Identität der getöteten Männer war bis zuletzt unklar.

Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrleute standen demnach bereits etwa 25 Besucher auf der Straße und wiesen die Einsatzkräfte auf weitere Menschen in dem Saunaklub hin. Zusätzliche Aufregung gab es wegen eines unmittelbar angrenzenden Seniorenheims. Die Feuerwehr kontrollierte es sicherheitshalber, eine Räumung war aber nicht notwendig.

Quelle: Apa/Dpa

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