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Durchquerung des Ärmelkanals per Tret-U-Boot gescheitert

Der Plan von zwei französischen Ingenieuren, den Ärmelkanal mit einem pedalbetriebenen U-Boot durchqueren, ist buchstäblich ins Wasser gefallen: Antoine Delafargue (34) und Michael de Lagarde (35) mussten ihr Experiment wegen technischer Mängel abbrechen, wie ihre Sprecherin am Montag mitteilte. Das selbstkonstruierte Tret-U-Boot musste kurz nach dem Start in Plymouth zur Küste zurück.

Eines der beiden Begleitschiffe habe Probleme mit dem Sonargerät gehabt, mit dem das U-Boot unter Wasser geortet werden sollte, hieß es. Außerdem stellten die beiden Kommandanten einen gefährlichen Wert von Kohlenmonoxid im Inneren ihres U-Bootes fest. Ursprünglich wollten die beiden Franzosen die Strecke von Plymouth im Südwesten Englands in die 250 Kilometer entfernte französische Stadt Saint-Malo mit reiner Muskelkraft bis Freitag schaffen. Stattdessen kündigte ihre Sprecherin nun für kommendes Jahr einen neuen Anlauf an.

Ziel der ungewöhnlichen Bootstour ist es den Piloten zufolge, Unterwasser-Bilder vom Ärmelkanal zu erstellen und diese mit der Öffentlichkeit zu teilen. Von der sportlichen Leistung her entspreche die Durchquerung des Kanals einer Etappe der Tour de France, betonten die beiden Ingenieure auf ihrer Internetseite.

Quelle: Apa/Ag.

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