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Dutzende Migranten bei Rettungsaktion in der Ägäis gerettet

Die griechische Küstenwache hat in der Nacht zum Mittwoch 96 Migranten aus den Fluten nordwestlich der Touristeninsel Rhodos geborgen. Das Boot der Migranten war am Dienstagabend rund 21 Seemeilen westlich der Kleininsel Chalki aus ungeklärten Gründen gekentert.

Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis gratulierte den Rettern. "Es war die größte Rettungsaktion der letzten Monate", sagte er im Parlament. Aus welchen Staaten die Migranten stammen, wurde zunächst nicht bekannt.

Wie die Küstenwache mitteilte, seien die meisten von ihnen nach Rhodos und auf die Insel Karpathos gebracht worden. 19 Migranten wurden von einem türkischen Boot der Küstenwache von einem Frachter aufgenommen, dessen Besatzung sie zunächst gerettet hatte. Sie seien in die Türkei gebracht worden, hieß es. Todesopfer habe es wohl nicht gegeben, sagte der Bürgermeister der Kleininsel Chalki im Staatsfernsehen (ERT).

Schlepper versuchen immer wieder, Migranten von der türkischen Ägäisküste an Bord von morschen Booten nach Griechenland oder Italien zu bringen. In den vergangenen Monaten seien 25 solcher Fälle registriert worden, teilte die griechische Küstenwache mit.

Quelle: Apa/Dpa

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