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Dutzende sitzen nach Sturm noch im Himalaya fest

Drei Tage nach dem tödlichen Schneesturm im Himalaya sitzen noch immer mindestens 40 Wanderer in den Bergen im Zentrum Nepals fest. Die Regierung in Kathmandu schicke nicht ausreichend Helikopter, um sie ins Tal holen zu können, sagte Devendra Lamichanne, Behördenchef des Distrikts Manang, am Freitag. Die Zahl der Toten wurde von den Behörden weiter mit 29 angegeben.

Dutzende sitzen nach Sturm noch im Himalaya fest SN/APA (epa)/NARENDRA SHRESTHA
Bisher wurden 29 Leichen geborgen.

"Die Menschen haben in Tee-Hütten im Manang High Camp und in Yak Kharka Unterschlupf gefunden und sind erst einmal sicher." Auch die Armee könne mit ihren Hubschraubern nicht überall sein, weil sie an so vielen Stellen gebraucht werde, fuhr Lamichanne fort. Die Sicherheitskräfte geben an, bisher 215 Menschen gerettet zu haben. Sogar aus einer Höhe von 5.400 Metern seien Wanderer herabgeflogen worden, darunter auch zwei Franzosen und ein Inder.

Laut Sprecher des Außenministeriums wurden auch drei Österreicher gerettet. Ersten Informationen zufolge handelt es sich um einen Mann und eine Frau im Alter von 27 und 28 Jahren sowie um eine weitere Frau. "Das Außenministerium ist in Kontakt mit ihnen", sagte der Sprecher. Man bemühe sich, die drei Österreicher persönlich zu treffen und zu versorgen. Derzeit sei die Kommunikation schwierig.

Quelle: Apa/Dpa

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