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Ein Toter nach Unwettern in Süditalien

Nicht nur Schnee belastet Italien. Der Süden des Landes befindet sich derzeit unter einer Schlechtwetter-Front mit heftigen Regenfällen. Ein Mann ist am Sonntagabend im Raum von Palermo von einem Fluss weggerissen worden, der über die Ufer getreten war. Seine Leiche wurde nach einer längeren Suchaktion geborgen.

Wegen heftiger Niederschläge wurde die Straße zwischen Palermo und Agrigent teilweise geschlossen. Feuerwehrmannschaften mussten ausrücken, um Autofahrern in Schwierigkeiten zu helfen.

In der Gemeinde Balestrate nahe Palermo mussten die Bahnverbindungen unterbrochen werden, weil Geröll auf die Bahnstrecke geraten war. In mehreren Gemeinden Siziliens blieben am heutigen Montag die Schulen geschlossen. Heftige Regenfälle wurden auch in Kalabrien und Apulien gemeldet.

Angesichts der schwierigen klimatischen Lage mit Schneefällen in Mittelitalien betonte der italienische Premier Paolo Gentiloni, er wolle die Kompetenzen des Zivilschutzes ausdehnen. Dieser habe auch angesichts der Erdbebenserie am Mittwoch einen großartigen Einsatz geleistet.

Quelle: APA

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