International

Eine halbe Tonne Elfenbein im Südsudan sichergestellt

Im Südsudan sind am Flughafen der Hauptstadt Juba rund 500 Kilogramm Elfenbein sichergestellt worden. Die Schmuggelware sollte über Ägypten nach Asien gebracht werden, erklärte Khamis Adieng von der südsudanesischen Artenschutzbehörde am Mittwoch. Er äußerte Bedenken, dass das ostafrikanische Land wegen der schlechten Sicherheitsvorkehrungen eine gute Drehscheibe für Schmuggler sei.

Mehr als fünf Tonnen Elfenbein wurden Adieng zufolge von 2014 bis 2016 am Flughafen in Juba beschlagnahmt. "Wir haben im Südsudan keine modernen Technologien, um Elfenbein aufzuspüren", sagte Adieng. Am Dienstag hatten Spürhunde die Ware gefunden. Es gab drei Festnahmen. Der Ursprung des Elfenbeins war zunächst unklar.

In dem erst seit fünf Jahren unabhängigen Land brach Ende 2013 ein blutiger Bürgerkrieg aus. Seither sollen nach Angaben der Wildschutzbehörde geschätzte 500 Elefanten von Wilderern getötet worden sein. Der Bestand sei damit auf geschätzte 4500 Tiere zurückgegangen. Erst vor wenigen Monaten verbrannte die örtliche Wildschutzbehörde mehrere Tonnen Elfenbein - als Zeichen für den Kampf gegen Wilderei

Quelle: Apa/Dpa

Aufgerufen am 15.11.2018 um 08:03 auf https://www.sn.at/panorama/international/eine-halbe-tonne-elfenbein-im-suedsudan-sichergestellt-817354

Schlagzeilen