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Einsturz einer Hängebrücke in Laos - Schulkinder abgestürzt

Beim Einsturz einer Hängebrücke im südostasiatischen Laos sind mindestens zwei Schulkinder ums Leben gekommen.

Drei weitere Kinder würden noch vermisst, berichtete die Zeitung "Vientiane Times" am Samstag. Die Kinder waren am Freitag auf dem Weg in die Schule gewesen, als mehrere Befestigungsseile der Holzbrücke über dem Xeng-Fluss rissen.

Mehr als 50 Kinder, ein Lehrer und ein Motorradfahrer stürzten ins Wasser. 52 Menschen wurden bisher gerettet, sagte ein Behördenvertreter aus dem Bezirk Viengkham der Zeitung. Rettungskräfte suchten mit Booten nach den Vermissten.

Die Brücke aus Holzlatten war den Angaben zufolge im Jahr 2013 gebaut worden. Die Befestigungsseile waren demnach aber seit mehr als einem Jahr nicht mehr überprüft worden. Die örtlichen Behörden boten an, die Krankenhauskosten für die Verletzten zu übernehmen.

Das zwischen Thailand und Vietnam gelegene Laos ist eines der ärmsten Länder Südostasiens. Es wird von einer Ein-Parteien-Regierung geführt. Die Infrastruktur ist in schlechtem Zustand, die Gesundheitsversorgung ist rudimentär.

Quelle: Apa/Ag.

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