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Elf Tote und 30 Vermisste bei Bootsunglück auf dem Kongo

Bei einem Bootsunglück im Kongo sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 30 weitere Passagiere galten nach dem Unglück im Norden des Landes auf dem Fluss Kongo zunächst noch als vermisst, wie der Gouverneur der Provinz Tshopo, Jean Ilongo Tokole, am Mittwoch erklärte.

Das Boot war demnach mit Passagieren und Waren an Bord zwischen der Stadt Kisangani und dem Ort Lokutu unterwegs. Einem Mitarbeiter der örtlichen Fußbehörde zufolge kenterte es am Dienstag, offenbar nachdem es in der Nähe des Ortes Isangi auf einen Felsen aufgelaufen war.

Der Kongo ist in dem zentralafrikanischen Staat - in dem es nur wenige geteerte Straßen gibt - eine wichtige Verkehrsschlagader, sowohl für Fracht- als auch für Passagierschiffe. Dabei kommt es immer wieder zu Unglücken, weil Boote häufig überladen sind.

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