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Erdbeben auf Sumatra verletzte Dutzende Menschen

Ein Erdbeben auf der Insel Sumatra im Westen Indonesiens hat mindestens 48 Menschen verletzt. Rund 350 Häuser seien beschädigt worden, teilte der Katastrophenschutz am Donnerstag mit. Das Beben der Stärke 5,6 ereignete sich nach Angaben der nationalen geophysikalischen Agentur in etwa zehn Kilometern Tiefe, das Epizentrum lag rund 38 Kilometer nordöstlich von Pasaman.

Am schwersten trafen die Erschütterungen den Bezirk Solok Selatan in der Provinz West-Sumatra. Dort seien Schulen, Kultstätten und Krankenhäuser beschädigt worden. Polizisten und das Militär seien im Einsatz, um den Menschen zu helfen, sagte Katastrophenschutz-Sprecher Sutopo Nugroh.

Der südostasiatische Inselstaat Indonesien mit seinen rund 250 Millionen Einwohnern liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Dort kommt es häufig zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben. Im Dezember 2018 waren bei einem Tsunami Hunderte Menschen in Indonesien ums Leben gekommen. Dieser war nach der Eruption eines Vulkans und dem Abrutschen von Erdmassen ausgelöst worden.

Quelle: Apa/Dpa

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