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Erdbeben von einer Stärke bis zu 8,2 nahe Fidschi-Inseln

Zu einem schweren Erdbeben ist es am Sonntag im Pazifischen Ozean gekommen. Der Erdstoß ereignete sich zwischen den Fidschi-Inseln und der Insel Tonga, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Die Behörde gab die Stärke des Bebens mit 8,2 an. Sein Zentrum lag etwa 270 Kilometer östlich von Levuka in einer Tiefe von rund 560 Kilometern. Weitere schwächere Erdstöße folgten.

Über eventuelle Opfer oder Schäden nach dem ersten Beben lagen zunächst keine Angaben vor. "Es ist zwar zu spüren, aber es ist so tief, dass ich keine Schäden erwarten würde", sagte auch die Geophysikerin Jana Pursley der Nachrichtenagentur Reuters. Das Beben war zunächst mit einer Stärke von 8,0 angegeben worden, dieser Wert wurde später aber auf 8,2 korrigiert.

Die zuständigen Behörden gaben keine Tsunami-Warnung aus. Ein Tsunami sei bei dieser Tiefe nicht zu befürchten, erklärte das US-Tsunami-Warnzentrum. Kurze Zeit später wurden von der USGS zwei weitere Beben der Stärke 6,3 und 6,8 rund 560 bzw. 420 Kilometer unter der Erde gemessen.

Das erneute Beben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok in der Nacht auf Sonntag ereignete sich hingegen in einer Tiefe von nur 7,9 Kilometern. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 6,3 lag südwestlich der Stadt Belanting im Osten von Lombok. Auch hier wurde keine Tsunami-Warnung ausgegeben.

Indonesien und die Inselstaaten Fidschi und Tonga liegen am Pazifischen Feuerring, wo es besonders viele Vulkane und Erdbeben gibt. Lombok ist in den vergangenen Wochen bereits von mehreren schweren Beben erschüttert worden. Beim Beben der Stärke 6,9 am 5. August starben rund 460 Menschen.

Quelle: Apa/Ag.

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