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Erdbebenserie in Griechenland versetzte Menschen in Angst

Eine Serie von Erdbeben hat in der Nacht auf Sonntag im Nordwesten Griechenlands Tausende Menschen in Angst versetzt. Das stärkste der Beben in der Grenzregion von Epirus und in Südalbanien hatte nach ersten Messungen eine Stärke von 5,2 und ereignete sich am Samstagabend. Zunächst war es mit 5,5 gemessen worden.

Erdbebenserie in Griechenland versetzte Menschen in Angst SN/APA/ZAMG
Symbolbild.

In der Folge folgten Dutzende Nachbeben mit einer Stärke bis zu 4,9, die am Sonntag andauerten. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

Es seien einige Schäden an älteren Gebäuden entstanden und einige Erdrutsche ausgelöst worden. Die Feuerwehr und die Polizei wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Tausende verbrachten die Nacht im Freien, berichtete der staatliche Radiosender der Provinzhauptstadt Ioannina (ERA) am Sonntag. Sie hatten davor Angst, dass ein stärkeres Beben kommen könnte, wie zahlreiche Einwohner im Rundfunk sagten. 

Aus Sicherheitsgründen ordnete die Regionalverwaltung der Provinz Epirus an, dass am Montag Universitäten, Hochschulen und Schulen aller Art geschlossen bleiben. Zudem wurde ein Fußballspiel der griechischen Superliga am Sonntag abgesagt. 

"Wir werden erst nach 48 Stunden wissen, ob es sich beim ersten Beben um den Haupt-Erdstoß handelte", sagte im Rundfunk der Chef der Erdbebenschutz-Behörde, Efthymios Lekkas. Die Erdstöße waren auch in ganz Westgriechenland sowie im Süden Albaniens zu spüren und versetzten dort die Menschen ebenfalls in Angst. Bereits am Samstagvormittag hatte ein Seebeben der Stärke 4,5 den Südosten der Insel Kreta erschüttert. Auch hier gab es keine Verletzten. 

Quelle: Apa/Dpa

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