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Ermittlungen nach Brand in Oakland - Opferzahl gestiegen

Nach dem folgenschweren Brand mit mehr als 30 Toten während einer illegalen Lagerhaus-Party im kalifornischen Oakland hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet. Die Zahl der Opfer stieg am Montag auf 36. Elf Opfer seien bisher identifiziert worden, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Ihre Angehörigen seien informiert worden. Die Ermittler rechneten mit weiteren Toten.

Das Feuer war am Freitagabend bei einer illegalen Party in dem Lagerhaus ausgebrochen. Es ist noch unklar, wie es dazu kommen konnte. Die Staatsanwaltschaft stellte zusätzliches Personal ab, um das Unglück aufzuklären.

Manche der Opfer stammten aus Europa und Asien. Die Ermittler riefen Angehörige dazu auf, Zahnbürsten oder andere Gegenstände von vermissten Freunden oder Familienmitgliedern bereitzustellen, um die Identifikation mit DNA-Tests zu erleichtern. Dies könne aber Wochen dauern, hieß es.

Das Feuer hatte über Stunden gewütet. Das Dach stürzte ein, woraufhin auch die zweite Etage in Teilen einbrach. Die Ermittler sprachen vom tödlichsten Brand in der Geschichte der Stadt. Die Feuerwehr musste die Bergungsarbeiten am Montag erneut abbrechen, weil die Einsturzgefahr zu groß war. Bisher konnten die Einsatzkräfte das Gebäude noch nicht vollständig absuchen. In den nächsten Tagen sollte es regnen, was die Arbeiten zusätzlich erschweren könnte.

Die meisten der Toten wurden in der Mitte des Gebäudes gefunden, wie Melinda Drayton von der Feuerwehr sagte. Die Party soll im zweiten Stock stattgefunden haben, in die nur eine provisorische Treppe aus Paletten führte. Dort sollen bis zu 100 Menschen gewesen sein.

Im ersten Stock des Lagerhauses hatten Künstler Ateliers eingerichtet. Fotos aus dem Gebäudeinneren, die vor der Unglücksnacht entstanden sind, zeigten, dass es mit allerlei Möbeln, Instrumenten und Skulpturen vollgestellt war.

Eine Behörde der Stadt hatte vor wenigen Wochen eine Untersuchung dazu eingeleitet, ob Menschen illegal in dem Haus wohnten. Nach Angaben der Ermittler gab es zwei Ausgänge. Über eine Sprinkleranlage und Rauchmelder verfügte das Gebäude laut Feuerwehr nicht.

Quelle: Apa/Ag.

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