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Erneut schwerer Busunfall in Nepal - mindestens 14 Tote

Nur wenige Tage nach dem schweren Unfall eines ehemaligen Ministers hat ein Unfall auf Nepals Straßen erneut zu Todesopfern geführt. Ein Bus kam am Dienstag im Norden des Landes von der Straße ab und stürzte rund 300 Meter in ein Flussbett. Mindestens 14 Menschen starben, 13 weitere wurden verletzt. Das bestätigte der Verwaltungschef des betroffenen Distrikts Dhading.

Der Unfall passierte nur zwei Tage nachdem am Sonntag das Auto des ehemaligen Innenministers des Landes, Madhav Prasad Ghimire, von der Straße abgekommen und in ein Flussbett gefallen war. Drei der Insassen, darunter die Mutter des Politikers, kamen ums Leben. Auch am Dienstag suchten die Behörden noch nach Ghimire und seinen zwei Brüdern, die seit dem Unfall vermisst werden.

Alte Fahrzeuge und schlechte Straßen verursachen in Nepal regelmäßig tödliche Unfälle im Straßenverkehr. Erst im August hatte es im Abstand von weniger als zwei Wochen zwei schwere Busunfälle gegeben, bei denen zusammen mindestens 50 Menschen starben. Insgesamt sterben auf Nepals Straßen nach Angaben der Polizei jedes Jahr mehr als 2.000 Menschen.

Quelle: Apa/Dpa

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