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Erster Todesfall nach Vulkanausbruch in Tonga

Nach dem Vulkanausbruch vor der Küste Tongas gibt es in dem Inselstaat einen ersten bestätigten Todesfall. Eine 50-jährige Britin, die mit ihrem Mann in Tongas Hauptstadt Nuku'alofa lebte, wurde von der Tsunami-Welle ins Meer gezogen, wie ihr Bruder am Montag britischen Medien berichtete. Zuvor war lediglich der Tod von zwei Frauen im mehr als 10.000 Kilometer entfernten Peru bekannt geworden, die durch ungewöhnlich hohe Wellen ertranken.

Noch immer Unklarheit über das Ausmaß der Scheäden SN/APA/AFP/CRIS BOURONCLE
Noch immer Unklarheit über das Ausmaß der Scheäden

Zwei Tage nach dem Ausbruch des Vulkans Hunga Tonga-Hunga Ha'apai herrscht ansonsten noch immer völlige Unklarheit über das Ausmaß der Schäden in dem Pazifikstaat. Tonga war am Montag weiter nahezu komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Die Telefonverbindungen sind unterbrochen, da ein unterseeisches Internetkabel bei dem Vulkanausbruch beschädigt wurde.

Bisher drangen über Satellitentelefon nur bruchstückhaft Informationen von dem Pazifikstaat an die Außenwelt. Australien und Neuseeland schickten am Montag erste Aufklärungsflugzeuge los. Ersten Berichten zufolge ist die Westküste Tongas möglicherweise schwer von dem Vulkanausbruch betroffen.

Der Vulkanausbruch am Samstag war einer der schwersten seit Jahrzehnten und noch im weit entfernten Alaska messbar. In weitem Umkreis im Pazifik gingen Asche und saurer Regen nieder. Die Eruption führte zu Tsunamiwellen, die noch an weit entfernten Küsten von Japan bis in die USA zu bemerken waren.

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