International

"Es gab keine Perspektive"

Gewalt, Drogen, fehlende Unterstützung: Die Zustände an einer Berliner Brennpunktschule sorgen seit Monaten für Wirbel. Jetzt warf die Direktorin, eine Österreicherin, ihren Job hin.

Gewaltprobleme beschäftigen viele Brennpunktschulen.  SN/christian sprenger
Gewaltprobleme beschäftigen viele Brennpunktschulen.

Die gebürtige Niederösterreicherin Doris Unzeitig (48) leitete fünf Jahre lang die Spreewald-Grundschule in Berlin-Schöneberg, eine Brennpunktschule. Jetzt hat sie gekündigt, am 7. September hat sie ihren letzten Arbeitstag. Dann kehrt sie nach Österreich zurück.

Warum haben Sie jetzt alles hingeworfen? Doris Unzeitig: Die Situation hat sich einfach zugespitzt in den letzten Monaten. Es gab so viele Problemfelder, dass ich dafür die Verantwortung nicht mehr übernehmen konnte.

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