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Fähre in Marseille nach Unter-Wasser-Explosion geräumt

Eine Explosion unter Wasser hat in Marseille zur Evakuierung einer Fähre geführt. Die Detonation ereignete sich am Sonntag, nachdem alle Passagiere das aus Korsika kommende Schiff bereits verlassen hatten, wie die Hafenbehörde der südfranzösischen Stadt mitteilte. Möglicherweise habe es sich um eine Weltkriegsbombe gehandelt, die explodiert sei. Schäden gab es keine.

Zum Zeitpunkt der Explosion seien noch Besatzungsmitglieder an Bord gewesen, teilte die Hafenbehörde mit. Der Kapitän habe den Einstieg der neuen Passagiere nach Sardinien sofort gestoppt. Ermittlungen wurden eingeleitet. Seit dem Anschlag am Nationalfeiertag am 14. Juli in Nizza mit 84 Toten und der Ermordung eines Priesters durch Islamisten in der vergangenen Woche ist die Sicherheitslage in Frankreich äußerst angespannt.

Quelle: Apa/Ag.

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