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Feuerwehr macht Fortschritte bei Waldbränden in Kalifornien

Der große Einsatz der Feuerwehr gegen die Waldbrände in Kalifornien zahlt sich aus. Das "Sand Fire" im hügeligen Hinterland um Santa Clarita, nördlich von Los Angeles, konnte am Dienstag weiter eingedämmt werden. Etwa 3.000 Feuerwehrleute kämpften weiter gegen die Flammen. Laut Behörden hat das Feuer eine Fläche von mehr als 15.000 Hektar Land verkohlt. Mindestens 18 Häuser seien abgebrannt.

Feuerwehr macht Fortschritte bei Waldbränden in Kalifornien SN/APA (AFP)/FREDERIC J. BROWN
Tausende Feuerwehrmänner im Einsatz.

Auch in Big Sur an der Pazifikküste zwischen Los Angeles und San Francisco machte die Feuerwehr Fortschritte. Ein Waldbrand hatte dort in den letzten Tagen 20 Häuser zerstört. Die Flammen brannten zunächst völlig außer Kontrolle. Inzwischen sei es aber gelungen, den Brand an einigen Stellen einzuzingeln, teilten die Behörden mit. 

Die US-Raumfahrtbehörde NASA veröffentlichte Satellitenaufnahmen, die das Ausmaß der Zerstörung in Südkalifornien zeigen. Eine größere Fläche ist schwarz verkohlt, am Rand ist dichter Rauch zu sehen.

Die Gesundheitsbehörden wies vor allem ältere und kranke Menschen in Santa Clarita an, in ihren Häusern zu bleiben. Körperliche Anstrengung im Freien sollte wegen der Rauchbelastung vermieden werden.

Nicht alle Anrainer folgten dem Aufruf der Behörden, die Gefahrenzone rechtzeitig zu verlassen. In einem ausgebrannten Auto vor einer Hauseinfahrt fanden Einsatzteams die Leiche eines Mannes, wie US-Medien berichteten. Eine Autopsie sollte die genaue Todesursache klären.

Quelle: Apa/Dpa

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