International

Fleisch unser

Die letzte Schlacht. Bei einer Verkostung von handelsüblichem Fleisch tun sich Abgründe auf. Hoffnung besteht nur für jene, die Tiere schon lebend zum Fressen gern haben.

"Säure", sagt Johannes Brandstätter. "Schmecken Sie diese unangenehme Säure?" Wir sind hier nicht bei einer Weinverkostung. "Diese Säure kommt vom Adrenalin, das der Jungbulle vor der garantiert nicht stressfreien Schlachtung noch ausgestoßen hat", erklärt er. Das Fleisch ist perfekt gebraten. Trotzdem wurde es nach dreimaligem Kauen im Mund zu einem stinkenden Brei. Es fehlt nicht viel, und ich muss mich vor den Augen des Kochs übergeben. Bei einem stolzen Kilopreis von
32 Euro ist das die erste Überraschung.

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Aufgerufen am 05.12.2020 um 10:56 auf https://www.sn.at/panorama/international/fleisch-unser-92946616