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Fliegerkappe von Charles Lindbergh fand keinen Bieter

Die Fliegerkappe, die der US-Pilot Charles Lindbergh bei seiner legendären Atlantiküberquerung im Jahr 1927 trug, hat bei einer Auktion keinen Bieter gefunden. Das höchste Gebot bei der Versteigerung im Auktionshaus Drouot betrug am Mittwoch nur 52.000 Euro, der Schätzwert der ledernen Kopfbedeckung lag zwischen 60.000 und 80.000 Euro.

Fliegerkappe von Charles Lindbergh fand keinen Bieter SN/apa
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Lindbergh trug die Kappe aus Schafsleder, als er am 20. und 21. Mai 1927 mit seiner "Spirit Of Saint Louis" als erster Mensch allein und ohne Zwischenlandung den Atlantik überflog. Der Flug von New York nach Paris machte den Piloten zu einer Luftfahrtlegende.

Auf dem Pariser Flughafen Le Bourget wurde Lindbergh damals von einer riesigen Menschenmenge begeistert empfangen. Dabei stibitzte ein Mann dem Piloten die Fliegerkappe, gab sie ihm aber am selben Abend zurück.

Einige Tage später kam Lindbergh die Kappe erneut abhanden: Um die historische Atlantiküberquerung zu feiern, bekam der Pilot die Erlaubnis, die französische Hauptstadt zu überfliegen. Während eines akrobatischen Manövers verlor der Pilot seine Kopfbedeckung.

Sie fiel in den Gemüsegarten einer Frau, die das Fundstück behielt und innerhalb der Familie weiterreichte. 1969 wurde die Echtheit von Lindberghs Fliegerkappe in einer Fernsehsendung bestätigt.

Quelle: Apa/Ag.

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