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Flugzeug-Crash in Pakistan - Airline-Präsident trat zurück

Nach dem Flugzeugabsturz in Pakistan mit 48 Toten - darunter zwei Österreicher - ist der Präsident der staatlichen Pakistan International Airlines (PIA) zurückgetreten. Azam Saigol habe den Schritt aus persönlichen Gründen getan, sagte PIA-Sprecher Danyal Gilani am Dienstag. Der Vorstandsvorsitzende habe seit seiner Ernennung im Mai ohne Gehalt oder sonstige Vergünstigungen gearbeitet.

Flugzeug-Crash in Pakistan - Airline-Präsident trat zurück SN/APA (AFP)/FAROOQ NAEEM
Azam Saigol trat aus persönlichen Gründen zurück.

Die Turboprop-Maschine des Typs ATR-42 war am Mittwoch auf einem Inlandsflug nahe der Stadt Hawalian im Norden des Landes mit 42 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord an einem Berghang zerschellt. Es gab keine Überlebenden. Bei zwei Passagieren handelte es sich um Österreicher - einen Mitarbeiter der Firma Andritz mit Sitz in Graz bzw. der Tochterfirma Andritz Hydro mit Sitz in Wien. Vor dem Absturz hatte der Pilot Probleme mit dem Triebwerk gemeldet.

Am Montag hatte die PIA Gilani zufolge ihrer gesamten ATR-Flotte Startverbot erteilt und mit der Prüfung aller zehn Flugzeuge begonnen. Grund dafür waren technische Probleme einer weiteren Maschine beim Abflug am Sonntagabend. Pakistanische Luftfahrtexperten hatten unterdessen laut Behördenangaben mit der Untersuchung der Absturzursache der ATR-42 begonnen.

Quelle: Apa/Dpa

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