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Frankreich: Fünf Tote und 20 Verletzte bei Massenkarambolage

Bei einer Massenkarambolage mit Dutzenden Fahrzeugen sind in Westfrankreich fünf Menschen ums Leben gekommen. Rund zwanzig weitere Menschen wurden bei dem Unfall auf einer Schnellstraße nahe der Gemeinde Sainte-Flaive-des-Loups verletzt, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Bei dichtem Nebel waren rund 50 Fahrzeuge zusammengeprallt.

Bei dichtem Nebel prallten rund 50 Fahrzeuge aufeinander.  SN/APA (AFP)/JEAN-FRANCOIS MONIER
Bei dichtem Nebel prallten rund 50 Fahrzeuge aufeinander.

In den Unfall waren Autos und Lastwagen verwickelt, die aus beiden Fahrtrichtungen kamen, wie ein Sprecher der zuständigen Präfektur sagte. Die Rettungskräfte eilten mit mehr als 20 Krankenwagen zum Unfallort nahe der westfranzösischen Atlantikküste. Mehr als 110 Feuerwehrleute und rund hundert Polizisten waren im Einsatz.

Die Verletzten, darunter ein Schwerverletzter, wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Viele Menschen waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten zunächst befreit werden.

Als mögliche Ursache für die Massenkarambolage galt dichter Nebel. "Als die Polizisten angekommen sind und erste Fotos gemacht haben, herrschte dichter Nebel", sagte Staatsanwalt Herve Lollic am Unfallort. "Die Sicht betrug nicht mehr als fünf Meter. Das ist wahrscheinlich eine der Unfallursachen, aber das muss noch überprüft werden."

Quelle: Apa/Ag.

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