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Frankreich verfolgte mangelndes Rindfleisch aus Polen zurück

Nach der Einfuhr von mutmaßlich mangelhaftem Rindfleisch aus Polen haben die französischen Behörden nach eigenen Angaben die gesamte Lieferung zurückverfolgen können. "Die verbliebenen 145 Kilogramm wurden identifiziert in Fleisch, das von Großhändlern, Fleischereien oder Restaurants vermarktet wurde", teilte das Landwirtschaftsministerium in Paris am Samstag mit.

Österreich dürfte nicht betroffen sein SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Österreich dürfte nicht betroffen sein

Allerdings konnte nur ein Teil des Fleisches aus dem Verkauf genommen werden. Dies sei nicht mit dem gesamten beanstandeten Fleisch gelungen, weil es von einem Großhändler mit Fleisch anderer Herkunft gemischt worden sei, führte ein Ministeriumsvertreter aus. Betroffen seien "ein paar Dutzend Restaurants und Fleischer" im Großraum Paris, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums. Bei der fraglichen Lieferung soll es sich um Fleisch kranker Rinder handeln.

Landwirtschaftsminister Didier Guillaume hatte am Freitag mitgeteilt, dass insgesamt rund 795 Kilogramm des verdächtigen Fleischs aus einer Schlachterei im polnischen Kalinowo von neun französischen Unternehmen gekauft worden seien. Nach Angaben des polnischen Veterinäramts wurden insgesamt 2,7 Tonnen des Fleischs in 13 EU-Länder exportiert. Österreich ist nach bisherigen Erkenntnissen nicht betroffen.

Die polnischen Behörden versicherten, das Fleisch stelle keine Gesundheitsgefahr dar. Die Schlachterei in Kalinowo rund 100 Kilometer nordöstlich von Warschau wurde geschlossen, die Ermittlungen in dem Fall laufen.

Quelle: Apa/Ag.

Aufgerufen am 20.10.2020 um 09:11 auf https://www.sn.at/panorama/international/frankreich-verfolgte-mangelndes-rindfleisch-aus-polen-zurueck-65122666

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