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Friseurin ließ Salon in Coronakrise offen - 7 Tage Haft

Weil sie ihren Friseursalon in der Coronakrise nicht schließen wollte, ist die Inhaberin des Geschäfts in Dallas im US-Bundesstaat Texas zu sieben Tagen Haft verurteilt worden. Das Urteil gegen Shelley Luther sorgte für einen Aufschrei der Empörung. US-Senator Ted Cruz aus Texas schrieb auf Twitter: "Sieben Tage Gefängnis für Haare schneiden? Das ist verrückt."

Friseursalons blieben in Coronakrise geschlossen SN/APA (dpa)/Frank Molter
Friseursalons blieben in Coronakrise geschlossen

Der Generalstaatsanwalt von Texas, Ken Paxton, veröffentlichte am Mittwoch (Ortszeit) ein Schreiben, in dem er den zuständigen Richter Eric Moye aufforderte, Luther umgehend wieder freizulassen. Bei der Gerichtsverhandlung am Dienstag war Luther US-Medienberichten zufolge ein Deal angeboten worden: Dass sie trotz der Öffnung ihres Friseursalons nicht ins Gefängnis müsse, wenn sie sich entschuldige und zugebe, dass ihr Handeln egoistisch gewesen sei.

Luther antwortete dem Richter: "Ich muss Ihnen widersprechen, Sir, wenn Sie sagen, dass ich egoistisch bin, denn meine Kinder zu ernähren, ist nicht egoistisch." Sie fügte hinzu: "Ich werde den Salon nicht schließen."

Quelle: Apa/Dpa

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