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Fünf Tote: Schweres Erdbeben vor Salomonen-Inseln

Nach Angaben von Ärzten sind mehrere Dörfer auf den Salomonen-Inseln durch ein Erbeben der Stärke 8,0 am Mittwoch zerstört worden. Mindestens fünf Menschen starben, mehrere werden noch vermisst.

Fünf Tote: Schweres Erdbeben vor Salomonen-Inseln
Fünf Tote: Schweres Erdbeben vor Salomonen-Inseln

Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Bebenwarte rund 340 Kilometer östlich von Kira Kira, einem Ort im Süden der Inselgruppe, in einer Tiefe von 5,8 Kilometern. Auf die ersten Erdstößen folgten Dutzende starke Nachbeben.

Durch die Flutwelle wurden mehrere Dörfer überschwemmt. Ein Augenzeuge berichtete im Fernsehen der Salomonen, in Lata in der Provinz Temotu sei der Flugplatz überflutet. Ein Polizist sagte, das Beben sei zu spüren gewesen. "Wir habe alle Bewohner aufgefordert, in höher gelegene Gebiete zu gehen", fügte er hinzu. Die Behörden rechneten dennoch mit weiteren Todesopfern.

Die Tsunami-Warnung des Warnzentrums auf Hawaii galt für die Salomon-Inseln, Vanuatu, Nauru, Papua-Neuguinea, Tuvalu, Neu-Kaledonien, Kosrae, Fidschi, Kiribati sowie für Wallis und Futuna. Für Australien und Japan wurde keine Warnung ausgegeben.

Die Salomonen waren erst im Jahr 2007 von einem Tsunami getroffen worden, der große Schäden angerichtet und 13 Dörfer zerstörte. Mindestens 50 Menschen wurden damals getötet, Dutzende blieben vermisst. Damals hatte ein Beben der Stärke 8,1 die Flutwelle ausgelöst. Die Inselgruppe liegt am geologisch besonders aktiven Pazifischen Feuerring.

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