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Gottesdienst für Opfer des Münchner Amoklaufs begonnen

In Gedenken an die Opfer des Amoklaufs in München sind am Nachmittag Angehörige, Bürger und Politiker im Liebfrauendom zusammengekommen.

Gottesdienst für Opfer des Münchner Amoklaufs begonnen SN/APA (dpa)/Angelika Warmuth
Ökumenischer Gottesdienst im Liebfrauendom.

Zum Gedenken an die Opfer des Amoklaufs von München sind am Sonntagnachmittag Angehörige und Bürger zu einem ökumenischen Gottesdienst im Liebfrauendom zusammengekommen. In Anwesenheit des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) leiteten der Münchner Kardinal Reinhard Marx sowie der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm die kirchliche Feier.

Da sieben der Getöteten Muslime waren, sollte ein Vertreter des islamischen Glaubens ein Gebet sprechen. Auch Mitglieder anderer christlicher Kirchen und der jüdischen Gemeinde waren anwesend.

Anschließend war ein Trauerakt im Bayerischen Landtag geplant, der von der deutschen Staatsregierung, der Stadt München und dem Landtag ausgerichtet wird. Dazu waren auch die Familien der neun Todesopfer eingeladen.

Ein 18 Jahre alter Amokschütze hatte am 22. Juli beim Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen erschossen, darunter vor allem Jugendliche. Anschließend tötete er sich selbst.

Quelle: Apa/Dpa

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