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Herzogin Kate wird 40 - die gar nicht so geheime Geheimwaffe der Royals

Die Herzogin von Cambridge wird am Sonntag 40 Jahre alt. Wie sich "Waity Katie" zum charismatischen Ruhepol der Royals wandelte.

Herzogin Catherine wird 40.  SN/afp
Herzogin Catherine wird 40.

Einst war Catherine Middleton vor allem eine Stilikone. Doch längst hat die Herzogin an Charisma gewonnen und wird nicht mehr in einem Atemzug mit ihrem Ehemann Prinz William genannt. Vor ihrem 40. Geburtstag am Sonntag gibt es viel Lob und Anerkennung für ihr Auftreten und Engagement.

Die Herzogin von Cambridge sei gar die "Geheimwaffe" der königlichen Family, schrieb Royals-Expertin Emily Andrews in der Zeitung "The Sun". Der Tod von Prinz Philip im April 2021 habe gezeigt, dass sich das goldene Zeitalter von Königin Elizabeth II. (95) dem Ende zuneige. Wenn die Queen stirbt, wird zwar Prinz William Thronfolger. "Aber Kates ruhige Gelassenheit signalisiert, dass die Zukunft der Familie in den besten Händen ist", erklärt Andrews.

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Herzogin spielt am Klavier mit Popstar

Allzu geheim ist Kates zentrale Rolle aber nicht mehr. Zu Weihnachten zeigte der Sender ITV ein Konzert, das die Schwiegertochter von Prinz Charles zur Erinnerung an die "unbesungenen Helden" der Pandemie organisiert hatte. Die Herzogin griff selbst in die Tasten: Im roten Kleid spielte sie erstmals öffentlich Klavier, als Begleitung für Popstar Tom Walker.

Drei Kinder - George (8), Nummer drei der britischen Thronfolge, Charlotte (6) und Louis (3) - und viel Einsatz für Wohltätigkeitsorganisationen mit zahlreichen Online-Videogesprächen während der Pandemie bescheren Kate einen vollen Terminkalender. Dazu kommen öffentliche Auftritte, bei denen sich Kate keinen Ausrutscher leisten darf. Das alles bewältigt sie mit Bravour, wie ihr Beobachter attestieren. Dazu gilt Kate als Ruhepol der Familie. Unvergessen, wie sie nach Philips Beisetzung ihren Mann William mit Prinz Harry (37) ins Gespräch brachte und damit eine Art Waffenstillstand zwischen den zerstrittenen Brüdern ermöglichte. Zu Queen Elizabeth soll die Herzogin eine enge Beziehung haben. Die Monarchin selbst würdige Kates harte Arbeit und stille Zurückhaltung.

Ruhepol und Vorzeige-Royal: Ist Kate die neue "Queen Mum"?

"Die Menschen lieben William und Kate", sagte die frühere Royals-Sprecherin Colleen Harris. Längst vergessen die Zeit, als Catherine Middleton in der Bevölkerung als "Waity Katie" verspottet wurde - als "wartende Katie", weil das Paar, das sich an der schottischen Universität St. Andrews kennenlernte, bereits Jahre liiert war, ohne dass William ihr einen Heiratsantrag machte.

Mittlerweile vergleichen Kommentatoren die Jubilarin mit Williams Urgroßmutter Elizabeth. Kate werden starke Ähnlichkeiten mit der landesweit beliebten "Queen Mum" nachgesagt, die 2002 im Alter von 101 Jahren starb. Sie habe das gleiche Temperament, sagte ihr ehemaliger Privatsekretär Jamie Lowther-Pinkerton, der auch für "Queen Mum" arbeitete. Kate sei zu allen höflich, nehme sich Zeit für Gespräche und sei zäh. "Sie hat dieses Königinmutter-Gefühl in sich, sodass sie da ist, wenn etwas getan werden muss."

2022 wird ein besonderes Jahr für die Royals. 70 Jahre ist es her, dass Königin Elizabeth den Thron bestieg, große Feiern sind geplant. Doch das Jubiläum wird von Missbrauchsvorwürfen gegen Queen-Sohn Prinz Andrew überschattet. Viel Druck auf der Monarchie, die Last liegt auch auf Kate. "Sie hat sich als Rettungsanker der Institution etabliert", sagte ihr früherer Berater David Manning. "Sie ist jetzt von zentraler Bedeutung."

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