International

Historikerin zum Anschlag in Halle: "Der Täter wollte eine Mission erfüllen"

Nach dem tödlichen Anschlag auf die Synagoge in der ostdeutschen Stadt Halle an der Saale sprachen die SN mit der Salzburger Historikerin Helga Embacher. Die Professorin der Universität Salzburg forscht seit Jahrzehnten zu Fragen des Antisemitismus.

Historikerin Helga Embacher von der Universität Salzburg beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Antisemitismus. SN/veigl
Historikerin Helga Embacher von der Universität Salzburg beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Antisemitismus.

Wie ist der Anschlag in Halle einzuordnen, gibt es Parallelen zu anderen Taten? Helga Embacher: Ich habe auch nur Informationen aus den Medien. Demnach handelt es sich um einen Einzeltäter und einen jungen Mann. Er ist dem rechtsradikalen Milieu zuzuordnen. Ich sehe eine Parallele zu Pittsburgh in den USA (im Vorjahr erschoss ein Rechtsradikaler in der "Tree of Life"-Synagoge elf Menschen, es war das bisher folgenschwerste antisemitisch motivierte Verbrechen in der Geschichte der USA, Anmerkung). Das war auch ein Anschlag ...

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