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Horrorunfall: Sechs Tote und 13 Verletzte auf A7 in Bayern

Bei einer Massenkarambolage im dichten Nebel auf der Autobahn 7 im Allgäu sind in der Silvesternacht sechs Menschen gestorben, darunter Teenager.

Schwere Karambolage im Nebel.  SN/APA(dpa)/Benjamin Liss
Schwere Karambolage im Nebel.
Schwere Karambolage im Nebel.  SN/AP
Schwere Karambolage im Nebel.

13 Menschen wurden verletzt, wie die Polizei Schwaben Süd/West am Sonntag mitteilte. Etwa gegen 1.00 Uhr waren nahe Bad Grönenbach drei Sattelzüge und acht Autos kollidiert.

Zunächst waren nach bisherigen Erkenntnissen die Lastwagen und vier Autos in den Unfall verwickelt, wie ein Polizeisprecher am Mittag sagte. "Das ging wohl relativ glimpflich aus."

Doch dann krachte ein Pkw mit fünf Menschen in die Unfallstelle. Später folgte noch der Wagen eines 23-Jährigen, der alleine im Auto unterwegs war. Diese sechs Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.

Das mit fünf Leuten besetzte Auto hatte den Angaben zufolge ein 22-Jähriger gesteuert. Bei ihm im Wagen saßen vier junge Frauen. Zwei davon - eine 17- und eine 18-Jährige - konnten die Beamten bis zum Mittag identifizieren. Die beiden Teenager und die getöteten Männer stammen alle aus dem Landkreis Unterallgäu. Von den 13 Verletzten wurden fünf an Ort und Stelle und acht im Krankenhaus versorgt.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, ebenso Kriseninterventionsteams. Die Polizei stoppte den Verkehr auf der A7 zunächst komplett. Ebenfalls im Unterallgäu waren Ende November vier Teenager bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Am Donnerstag hatte der ADAC seine Prognose veröffentlicht, wonach die Zahl der Verkehrstoten auf deutschen Straßen 2016 auf einen Tiefststand gesunken sein dürfte. Der Berechnung des deutschen Autoclubs zufolge starben rund 3.280 Menschen auf den Straßen in der Bundesrepublik Deutschland, 5,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Diesem Trend entgegengesetzt war die Entwicklung zuletzt in Bayern: Nach jüngsten Zahlen des Statistischen Landesamts kamen in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres 531 Menschen bei Verkehrsunfällen im Freistaat ums Leben. Das war im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 528 Todesopfer ein leichter Anstieg. Insgesamt gab es nach Angaben der Statistiker in dem Zeitraum fast 330.000 Unfälle auf Bayerns Straßen. Von Jänner bis Oktober 2015 waren es rund 323.000.

(Apa/Dpa)

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