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Hunderte in Hoher Tatra vor Unwetter in Sicherheit gebracht

Einheimische und Urlauber sind vor Überschwemmungen im slowakisch-polnischen Tatra-Gebirge geflohen. Feuerwehren brachten nach eigenen Angaben Hunderte Dorfbewohner und Touristen in Sicherheit. Ruhige Gebirgsbäche hätten sich nach schweren Regenfällen in Sturzbäche verwandelt, hieß es.

Im Süden Polens evakuierten Einsatzkräfte vorsichtshalber mehrere Pfadfinderlager und Herbergen. Viele Wanderwege in der Ferienregion um Zakopane wurden gesperrt. Auch auf der slowakischen Seite der Hohen Tatra war die Feuerwehr seit Mittwochabend im Großeinsatz. Allein in der Gemeinde Stara Lesna wurden nach Angaben einer Feuerwehrsprecherin etwa 270 Menschen aus Wohn- und Ferienhäusern in Schulgebäude und andere Notunterkünfte gebracht. Ein Gebirgsbach war über die Ufer getreten und hatte mehrere Straßenzüge überschwemmt.

Starkregen und Windböen trafen auch andere Teile Polens. Landesweit stürzten Bäume um, Dutzende Häuser wurden beschädigt. Die Feuerwehr rückte seit Mittwoch zu mehr als 1.500 Einsätzen aus.

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