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Im Dezember gefangener Sumatra-Tiger in Freiheit entlassen

Ein seltener Sumatra-Tiger ist in Indonesien per Helikopter zurück in die Freiheit entlassen worden. Im Dezember war die Raubkatze eingefangen worden, weil sie in bewohnte Gebiete eingedrungen war. Das sechs Jahre alte Männchen namens Suro sei am Wochenende mit einer Transportbox, die an einer langen Leine unter einem Hubschrauber angebracht war, in den Nationalpark Gunung Leuser im Norden von Sumatra geflogen worden, so Agus Arianto, Chef der örtlichen Naturschutzbehörde.

Der Tiger war im Dezember gefangen worden, weil er in bewohnte Gebiete eingedrungen war (Archivbild) SN/APA (AFP)/KARIADIL HAREFA
Der Tiger war im Dezember gefangen worden, weil er in bewohnte Gebiete eingedrungen war (Archivbild)

Zuvor sei Suro drei Monate lang in einem Wildschutzgebiet überwacht worden. "Wir hoffen, dass seine Rückkehr in die Freiheit zum Überleben der Sumatra-Tiger beiträgt", hieß es. Dem indonesischen Umweltministerium zufolge leben derzeit noch 600 Exemplare der Raubtiere wild. Der Sumatra-Tiger (Panthera tigris sumatrae) ist die kleinste der noch lebenden Unterarten des Tigers. Er lebt nur in den Wäldern und Sümpfen der indonesischen Insel Sumatra und wird auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als vom Aussterben bedroht geführt.

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